Selfstorage Marktdaten DE & EU 2017

Selfstorage Marktdaten 2017 für Deutschland und Europa. Marktzahlen zur aktuellen Marktsituation. Der deutsche Selfstorage Markt im Vergleich zum  Rest der Welt.

Marktdaten Europa

Mittlerweile gibt es in Europa mehr als 3.247 Selfstorage Einrichtungen, die über 8,7 Millionen Quadratmeter Lagerfläche bieten. Märkte wie Großbritannien und die Niederlande sind seit mehr als 20 Jahren etabliert und bieten mehr als 0,05 Quadratmeter Fläche pro Kopf

Die durchschnittlichen Mietumsätze betragen 258 € pro Quadratmeter pro Jahr, nach 255 € im Vorjahr. In den meisten Ländern Europas gab es ein relativ breites Spektrum von Ideen, was die Unterschiede zwischen den Einrichtungen in Großstädten und den Anlagen der zweiten Generation an sekundären Standorten betrifft.

Im Zeitraum 2016/2017 lag die durchschnittliche Auslastung in Europa bei 81% im Vergleich zu 80% im Vorjahr und 78% im Jahr 2015. Enthalten sind auch Anlagen, welche sich noch in der "Füllphase" befinden.

In den letzten zwölf Monaten gab es rund 350 Millionen Euro an Selfstorage-Transaktionen, da sich die Branche zu konsolidieren begann und die großen Betreiber nach Akquisitionen sowie Neubauten suchen, um ihre Portfolios auszubauen.

Trotzdem ist der europäische Markt nach wie vor stark fragmentiert. Die zehn größten Marken/Anbieter in ganz Europa stellen nur 22% der aller Anlagen dar. Dieses macht weniger als 39% aller Selfstorage Einrichtungen aus.

Marktdaten Deutschland

Der Selfstorage Markt in Deutschland ist im Vergleich zu den skandinavischen Ländern und Großbritannien vergleichsweise jung, hat jedoch ein beachtliches Wachstum verzeichnet, da Betreiber und Investoren eine starke Nachfrage der Kunden erkannt haben.

Die großen Betreiber beweisen, dass das Geschäftsmodell funktioniert. Die größten Betreiber in Deutschland sind MyPlace (30), Lagerbox (18), Shurgard (16) und First Elephant Self Storage (13). Diese Unternehmen bilden knapp 40% aller Einrichtungen ab.

Die deutschen Kreditgeber beginnen, Selfstorage als Anlageklasse zu akzeptieren, obwohl die Branchenkenntnis relativ überschaubar ist und so insbesondere für Neueinsteiger eine Finanzierung erschweren kann. Die Baukosten steigen ebenso wie die Preise für Grundstücke, während das Marktbewusstsein der Produkte aus Anwendersicht immer noch niedriger ist als in anderen Ländern. Die deutschen Betreiber sind jedoch führend bei Nachhaltigkeitsinitiativen, unter anderem beim Einbau von Gründächern und Sonnenkollektoren.

Die jüngsten Transaktionen in Deutschland waren der Verkauf fünf SECUR Standorten in Berlin (2 x) und Hamburg (3 x). Diese erzielten einen Verkaufspreis von 66,5 Mio. EUR.

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